Aktuelles aus dem Marienstift

 

Am 4. und 5. Dezember 2020 veranstaltete der Hagebaumarkt Schneider in Dorfen eine Spendenaktion. Pro Kunde spendete der Markt, der die Endsumme pro Tag noch aufrundete einen Euro für eine gemeinnützige Einrichtung. Dabei wurde das Marienstift mit der stolzen Summe von 1500 € bedacht. Einrichtungsleiterin Marion Prey freute sich sehr über den Spendenscheck, den Ihr der stellvertretender Marktleiter Herr Goblitschke überreichte. Die Spende wird im Marienstift eine sinnvolle Verwendung finden.

 Infos zu den neuen Besuchsregelungen im Marienstift:

 

Laut Landratsamt Erding darf jede Bewohnerin, jeder Bewohner höchstens alle zwei Tage für 30 Minuten Besuch von einer festgelegten Bezugsperson erhalten.

Diese muss einen negativen tagesaktuellen Schnelltest oder einen höchstens 48 Stunden alten negativen PCR-Test haben.

Unter Vorbehalt bieten wir ab dem 11. Dezember 2020 bis zum 10. Januar 2021 folgende Regelung an:

Wir führen max. alle zwei Tage pro Bewohnerin und Bewohner einen Schnelltest bei einer Bezugsperson durch.  Folgende Zeitfenster werden angeboten:

Täglich: 09:30-10:30 und 13:00-14:00

Werktags melden Sie sich an der Verwaltung an und werden im Besprechungsraum getestet.

Am Wochenende und den Feiertagen werden Sie direkt an der Verwaltung getestet.

Bis zum Erhalt des negativen Testergebnisses (15 Minuten) müssen Sie im Foyer warten. Die gesamte Testzeit gehört selbstverständlich nicht zur Besuchszeit.

 

Weiterhin gelten in unserer Einrichtung folgende Regelungen:

 

  •          Jede Besuchsperson hat zu jeder Zeit während des Aufenthalts in unserer Einrichtung eine FFP-2 Maske zu tragen.
  •          Mindestabstand (mind. 1,5 m)
  •          Händehygiene und Händedesinfektion
  •          Einhaltung der Husten- und Niesetikette
  •          Symptomfreiheit (d.h. zum Zeitpunkt Ihres Besuchs dürfen keine Krankheitszeichen wie z.B. Husten, Fieber, Geruchs- oder Geschmacksverlust vorliegen)
  •          Kontaktdatenerfassung

 

 Zudem werden von der Landesregierung strenge Maßstäbe angelegt, was Aufenthalte der Heimbewohnerinnen und Heimbewohner bei ihren Familien anbetrifft.

„Verpflichtend ist eine fünftägige Quarantäne sowie ein negatives Testergebnis, bevor die BewohnerInnen zurück ins Heim kommen können. Das ist mit Rücksicht auf die anderen BewohnerInnen und das Personal dringend erforderlich.“, so der Landrat.

Für Heime mit Infektionsfällen gilt ein absolutes Besuchsverbot

Bitte helfen und unterstützen Sie uns in unserem Tun!

Auf eine weitere gute Zeit!

 

Ihre Marion Prey

 

am Freitagabend (04.12.20) bestimmte das Landratsamt Erding die untenstehende Allgemeinverfügung, welche am heutigen Samstag um 00:00 Uhr in Kraft trat.

Da wir keine Informationen vorab hatten, müssen wir erst ein Konzept erarbeiten. Deshalb gibt es diesem Wochenende 05./06.12.2020 keine Besuchszeiten.

Sie können sich am Dorfener Schwimmbad freitags von 14 bis 18 Uhr, samstags und sonntags von 10:00-16:00 Uhr ohne Anmeldung testen lassen. Mit dem negativen Ergebnis können Sie dann Ihre Angehörige für 30 Minuten bei uns besuchen.
Leider können die Schnelltest derzeit aus personellen Gründen noch nicht bei uns durchgeführt werden. Wir werden uns dazu noch Gedanken machen und Sie weiterhin auf dem Laufenden halten.

Falls Sie dies bei einem Arzt durchführen können und dieser tagesaktuell ist, können Sie ebenfalls für 30 Minuten auf Besuch kommen.

An dieser Stelle werden wir versuchen Sie immer auf dem aktuellen Stand zu halten.
Für Personen, die palliativ versorgt werden, gibt es auf jeden Fall besondere Lösungen.

Versuchen wir weiterhin alles zum Wohl der Personen in und um das Marienstift.
Bis dahin alles Gute.
Wir danken für Ihr Verständnis.

Das Team des Marienstifts Dorfen

 

Allgemeinverfügung des Landkreises Erding vom 4.12.20

 

Die heute erlassene Allgemeinverfügung des Landkreises hat vor allem die zuletzt stark gestiegenen Fallzahlen in Seniorenzentren und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung im Blick. Zwar hat der Inzidenzwert heute nicht die 300 überstiegen, dennoch sind die Maßnahmen wichtig, um den hohen Infektionszahlen zu begegnen.

 

So müssen ab dem morgigen Samstag die Besuchsrechte für die Angehörigen leider eingeschränkt werden, um den Eintrag des Virus in die Einrichtungen zu minimieren und auch die BesucherInnen bestmöglich zu schützen.

 

Erlaubt ist ein Besuch von einer festen Person, jeden zweiten Tag für maximal 30 Minuten.

 

Vor Einlass in die jeweilige Einrichtung hat der jeweilige Besucher einen Antigen-Schnelltest vornehmen zu lassen. Nur bei einem negativen Befund ist der Zugang zur Einrichtung gestattet. Alternativ kann der Besucher ein ärztlich bestätigtes negatives Ergebnis eines anderweitig durchgeführten Antigen-Schnelltests vom selben Tag oder ein negatives Ergebnis einer PCR-Testung auf SARS-CoV-2 vorlegen, wobei der Testzeitpunkt nicht länger als 48 Stunden zurückliegen darf.

 

Das Tragen einer FFP2-Maske ist Pflicht. Im Falle eines Ausbruchsgeschehens (zwei Infektionsfälle oder mehr) in einer Einrichtung besteht grundsätzlich generelles Besuchsverbot. Innerhalb der Pflegeheime erfolgt zwingend eine wöchentliche Reihentestung des Personals.

 

 

Quelle: Landratsamt Erding


Alles ist gut gegangen

Trotz unseres Hygienekonzepts und der großen Vorsicht, die wir alle -Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und alle Angehörigen – walten lassen, hat letzten Samstag ein Mitarbeiter einen positiven Corona-Befund erhalten.

Da war er bereits zu Hause in Quarantäne.

Wir haben die Besuchsregeln für ein paar Tage verschärft und die Kontakte innerhalb der Einrichtung eingeschränkt. Am Sonntagabend haben wir bei allen Bewohnerinnen und Bewohnern und dem Team der Station zwei Abstriche gemacht. Alle Corona-Schnelltest waren negativ. Und gestern Nachmittag haben wir die Bestätigung erhalten, dass auch alle PCR-Test negativ sind. Das ist wirklich gut für alle Beteiligten ausgegangen!

Auch unserem Mitarbeiter geht es gut, er hat einen milden Verlauf und kann sein Team bald wieder unterstützen.

Wir danken allen für die Geduld und für das Vertrauen, dass uns entgegengebracht wird.

Wir sehen, es herrscht eine Situation, in der niemand sicher sein kann, was der nächste Tag bringt. Deshalb ist es uns auch noch nicht möglich Zusagen für Lockerungen der Besuchsregeln über Weihnachten zu machen.

Wir hoffen auch alle Leserinnen und Leser unserer Homepage sind gesund und blicken wie wir optimistisch der kommenden Zeit entgegen.

 

Im Marienstift wurde im Oktober eine spannende Fortbildung von Claudia Niemann für die Pflege – und Betreuungskräfte zum Thema Validation gehalten. (Die Fortbildung fand natürlich unter Einhaltung der Corona-Regeln statt.)

Validation ist eine Strategie im Umgang mit dementen Personen. Es geht darum ihnen ihre Gefühle zu bestätigen und sie ernst zu nehmen. Wir alle kennen das: wir suchen etwas verzweifelt und unsere Umwelt sagt so wenig hilfreiche Dinge wie“ das ist doch nicht so wichtig“ oder „das findet sich schon wieder“. Uns ist das, was wir suchen jetzt wichtig und wir fühlen uns dann nicht ernst genommen.

Demente Menschen suchen oft Personen, die nicht mehr da sind, z.B. ihre Mutter, sie sind verzweifelt, weil sie sie nicht finden können. Da hilft es ihnen nicht, wenn jemand sagt „sie ist doch schon tot“, oder „Sie sind doch erwachsen, Sie brauchen ihre Mutter doch nicht“. Hilfreicher ist es, wenn man sich das Gefühl vorstellt, wenn man selbst einen geliebten Menschen sucht. Und z.B. sagt: „Sie machen sich Sorgen oder „eine Mutter ist immer wichtig!“ So fühlt sie die demente Person ernst genommen und bestätigt. Unterstützen ist es auch, eine positive Fähigkeit, wie z.B. „Sie sind ein fürsorglicher Mensch“ zu sagen, denn dadurch fühlt sich die Betroffene wertgeschätzt.

Zu diesem Thema wollten wir schon im Frühling einen Infoabend für unser Angehörigen und Besucher anbieten. Aber da kam uns Corona in die Quere. Aber sobald es möglich ist, werden wir diesen Infoabend anbieten, denn Validation ist auch im Umgang mit allen Menschen im Alltag sehr wertvoll und hilfreich.

 

 Seit letztem Donnerstag haben wir im Marienstift eine neue Ausstellung.

Der Künstler Peter Braun hat uns liebenswürdigerweise einige seine Exponate überlassen.

Die Technik kommt aus USA und nennt sich Pouring. Es ist eine Fließtechnik, die unter anderem durch Bewegen des Bildes erfolgt. Weiterhin kommt Pressluft, ein Fön oder auch - für kleinste Veränderungen - ein Strohhalm zum Einsatz. Die Farben sind nach Wunsch frei wählbar. So ist es auch für den Künstler teilweise nicht genau vorhersehbar, wie das Bild aussehen wird.

Auch ich finde, dass die Bilder jeden Tag anderes wirken und bei jedem betrachten neue Geheimnisse preisgeben. Ein Bild zeigte          mir beim ersten Betrachten ein Herz, beim nächsten Vorbeigehen einen Engel und eventuell überrascht es mich auch noch einmal neu.

Einige Bilder sind sehr farbenfroh und wirken heiter und voller Kraft. Andere Bilder sind eher in Braun- und Grautönen und wirken dadurch nachdenklich und ein wenig melancholisch. Sie passen sehr gut zum momentanen Herbstwetter, bei dem der Nebel auch sehr drückend und melancholisch wirken kann, aber andererseits die Welt in ein einzigartiges Licht taucht, bei dessen unscharfen Umrissen einige Menschen Feen und Naturgeister sehen, andere an Gespenster- und Gruselgeschichten denken, je nach Stimmung und eigener Befindlichkeit.

Genauso ist es bei den Kunstwerken, die uns mit unserer täglichen Laune, unserer Stimmung und unseren Hoffnungen spiegeln und uns immer neue Aspekte erkennen lassen.

Ich lade ein die Bilder öfter zu betrachten und sie auf sich wirken zu lassen.

 

Ende September überreichten Herr und Frau Flori unserer Einrichtungsleiterin Marion Prey eine Schachtel voller Dankeskarten. Die Mitglieder der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehova fertigten für jede*n einzelne*n Mitarbeiter*in des Marienstiftes eine Karte mit liebevoll formulierten Texten und Süßigkeiten. Darin standen Worte wie:

 …für den unermüdlichen Einsatz zum Wohle aller Bewohner Ihres Hauses. Eure Arbeit wird sehr geschätzt. Da Ihr auch eine gute Freundin von uns im Haus so liebevoll betreut, wissen wir wovon wir sprechen. IHR GEBT EUER BESTES. Noch einmal DANKE. – oder:

Wird etwas gern und gut gemacht, von jedem der Hilfe bringt, dann ist ein „DANK“ sehr angebracht und zwar ein großer – unbedingt! Danke für Ihren EINSATZ in dieser schwierigen Zeit!

An dieser Stelle möchten sich die Mitarbeiter*innen für die nette Freundlichkeit sehr herzlich bedanken. Ein „DANK“ von unserer Seite für die liebevolle Aufmerksamkeit.

 

 Der Sommer, wie auch der herrliche Alt-Weiber-Sommer im September neigen sich dem Ende. Für die kommenden Tage ist Abkühlung und Regen vorhergesagt. Die Natur, die Pflanzen und der Boden werden dafür dankbar sein und sich hoffentlich einmal richtig vollsaugen können und auch etwas Feuchtigkeit zum Speichern übrighaben.

Für unser Bewohnerinnen und Bewohner und deren Angehörige bedeutet dies, dass man weniger raus gehen kann, dass man vorsichtiger mit Kontakten sein muss, da alle anderen auch im Haus bleiben. Und es bedeutet, dass die herbstliche Erkältungs- und Grippezeit beginnt.

Wir haben eine dringende Bitte an Sie. Verzichten Sie auf Besuche im Marienstift, wenn der kleinste Anflug von erhöhter Temperatur, Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Gliederschmerzen zu spüren ist. Unsere Bewohnerinnen und Bewohner gehören alle auf Grund ihres Alters und der vorhandenen Erkrankungen zur Hochrisikogruppe. Schon eine banale Erkältung kann sie sehr schwächen. Im Alter und bei vielen Grundkrankheiten ist das Immunsystem geschwächt und kann auf Keime, Viren und Bakterien nicht so gut reagieren, wie das in jungen Jahren der Fall ist.

Außerdem ist die Abgrenzung Erkältung, Grippe und Corona sehr schwierig. 

Bitte denken Sie alle in der Herbst- und Winterzeit an die wirksamen Hygienemaßnahmen: häufiges Händewaschen, Tragen von Mund- und Naseschutz, wenn mehrere Menschen zusammen sind und in öffentlichen Einrichtungen, Einhalten des Mindestabstandes, zu Hause bleiben, sobald man sich nicht gesund fühlt.

Damit helfen Sie mit, Ihre und die Gesundheit Ihrer Angehörigen im Marienstift, sowie der anderen Bewohnerinnen und Bewohner zu schützen.

 

Laut dem bayerischen Gesundheitsamt sind die Besuchsregeln in Pflegeeinrichtung noch mindestens bis zum 21.10.2020 so beizubehalten, wie sie derzeit sind.

Corona bedroht uns nun schon über ein halbes Jahr. Die Fallzahlen steigen, aber man hört nicht mehr so viel von schweren Verläufen und Todesfällen. Die Lage in den Krankenhäusern im Landkreis ist auch entspannt. Das Marienstift ist glücklicherweise verschont geblieben. Und dass, Dank der Bereitschaft von allen (Angehörige, Besucher, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und aller anderer Menschen, die zu uns kommen) die Hygieneregeln einzuhalten, Abstand zu wahren und Mundschutz zu tragen.

Dieser neue Alltag wird uns 2020 weiterhin begleiten. Bei Fragen oder Wünschen wenden Sie sich bitte an die Einrichtungsleitung Frau Prey oder die Pflegedienstleitung Frau Brönnle.

Letzten Donnerstag waren wieder einmal unsere Clowns bei uns. Das Wetter war hervorragend, sodass viele Bewohnerinnen und Bewohner die Vorführung im Garten gemeinsam erleben konnten.

Überhaupt müssen wir der „Wetterfee“ dankbar sein, für all den Sonnenschein und die Wärme, die es allen ermöglicht sich viel im Freien aufzuhalten und dadurch die Einschränkungen deutlich mildert.

 

Liebe Angehörige, liebe Besucherinnen und Besucher,

bitte verzichten Sie auf einen Besuch im Marienstift, wenn Sie im Ausland waren.

Zum Schutz unserer Bewohnerinnen und Bewohner bleiben Sie bitte nach Ihrem Urlaub sieben Tage unserer Einrichtung fern, auch wenn Sie keine Corona-Symptome haben. Auch ein Test bei der Heimkehr garantiert nicht, dass Sie nicht Trägerin oder Träger des Virus sind.

Durch diese Maßnahme helfen Sie mit, das Infektionsrisiko deutlich zu senken und eine Ausbreitung von Corona in unserer Einrichtung zu vermeiden.

Wie bisher werden Sie bei jedem Besuch in unserer Einrichtung unterschreiben, dass Sie sich gesund fühlen, frei von Symptomen sind, die Hygieneregeln einhalten und sich in den letzten sieben Tagen nicht im Ausland aufgehalten haben.

Wir danken für Ihr Verständnis!

„Nach unserem Kenntnisstand ist geplant, die Besuchsregelungen in Pflegeeinrichtungen und in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung unverändert bis 9. September 2020 zu verlängern.“ Diese Nachricht erreichte uns heute von der Regierung von Oberbayern.

Wir sind alle froh, dass sich wieder ein lebbarer Alltag im Marienstift eingestellt hat. Immer wieder werden wir an der Pforte gefragt, wie lange unsere Besuchsregeln noch gelten, wann wieder mehr Menschen gleichzeitig kommen dürfen, wann wieder Kinder und Enkel mit zum Besuch gebracht werden können.

Täglich, unabhängig davon ob Werk- oder Feiertag kommen ca. 30 Menschen ins Marienstift, die jemanden besuchen möchten. Wir wissen, wie wichtig diese Kontakte für alle sind, für die Bewohnerinnen und Bewohner genauso, wie für deren Angehörige, Freunde und Bekannte. Es gibt jeden Tag liebevolle, wertschätzende und unterhaltsame Kontakte.

Und trotzdem wir so einen stabilen Alltag haben, dürfen wir die mögliche Gefahr eines Corona-Ausbruchs weiterhin nicht unterschätzen. Die Fallzahlen in Deutschland, wie auch weltweit steigen. Deshalb bleibt uns nicht anderes übrig, als alle Maßnahmen weiterhin, wie gehabt konsequent einzuhalten: Eine Besucherin oder ein Besucher pro Bewohnerin oder Bewohner pro Tag, Hygienemaßnahmen (Mund-Nasen-Schutz, Abstand, Händehygiene).

Wir danken allen, die das Marienstift betreten (Besucherinnen und Besucher, wie auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter), für die Unterstützung.

Aufmerksame Besucherinnen und Besucher, sowie Bewohnerinnen und Bewohner werden in den nächsten Tagen im Marienstift Umzugsaktivitäten bemerken.

Das Landratsamt Erding, welches für die Einhaltung der Brandschutzbestimmungen zuständig ist, hat festgestellt, dass im ersten und zweiten Stock West- und Ostflügel die Rettung im Brandfall für die letzten Zimmer nicht zu 100 % gewährleistet ist. Da die Sicherheit von Leib und Leben über allem steht, werden wir das letzte Zimmer rechts und links räumen.

Deshalb wird es auf allen Stationen in den nächsten Tagen ein klein wenig mehr Unruhe geben. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten für das große Verständnis für diese Maßnahmen.

Als ich vergangenen Samstag ins Marienstift kam, um den Besuchereinlass an der Pforte zu machen, fiel mir als erstes das wunderschöne Blumengesteck im Foyer auf. Das zweite Blumengesteck im Speisesaal habe ich erst später bemerkt.

Die Abiturienten des Dorfener Gymnasiums hatte am Vorabend ihr Abi-Fest und diese Gestecke waren dort Dekoration. Was für eine aufmerksame und liebevolle Geste mit diesen schönen Blumen unsere Bewohnerinnen und Bewohner, Angehörige und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erfreuen.

Wir gratulieren auf diesem Weg allen zu ihrem bestanden Abitur und wünschen ihnen einen guten Start in ein erfülltes und glückliches (Berufs-)  Leben.

 Nachdem ständig viele Fragen gestellt werde, wann wir die Besuchsregeln lockern, möchte ich mein tiefes Verständnis ausdrücken, gegenüber allen, die ihre Angehörigen gerne zu Mehreren besuchen, zu Familienfesten abholen oder zu Grillfesten mitnehmen möchten. 

Gemeinsam essen und feiern gehört für uns alle zum Familienleben und vor allem zum Sommer. Trotzdem ist genau das sehr gefährlich. Beim Essen und Trinken kann der Mund-Nase-Schutz nicht getragen werden. Alle kommen sich näher, reden oder umarmen sich. Da sind Abstandsregeln schwierig einzuhalten.

Unsere Bewohnerinnen und Bewohner zählen zu den höchstgefährdeten Menschen. Viele haben mehrere Risikofaktoren und es ist nicht auszudenken, was geschieht, wenn wir das Coronavirus im Marienstift hätten.

Deshalb sind all die oben genannten Dinge leider noch nicht möglich.

Was aber wieder möglich ist: Besucher, die nicht verwandt sind (Freunde, Nachbarn etc.) können wieder ins Marienstift kommen. Selbstverständlich unter Einhaltung der momentanen Hygiene- und Hausregeln: Tragen von Mund- und Naseschutz, während des gesamten Aufenthalts, Abstandsregeln einhalten, eine Besucherin oder ein Besucher pro Tag und Bewohnerin oder Bewohner, sowie Eintragen in die Anwesenheitsliste.

Viele Bewohnerinnen und Bewohner werden häufig und regelmäßig besucht. Täglich kommen bis ca. 30 Personen. Zusätzlich sind täglich ca. 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Haus.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen bedanken, die die Hygiene- und Abstandsregeln einhalten, hier bei uns und auch außerhalb des Marienstift. Ich hoffe, dass es so gemeinsam weiterhin gelingen kann, Corona-frei zu bleiben.

Im Dorfener Anzeiger vom 8. Juli 2020 wird berichtet, dass in einer Pflegeeinrichtung im Stadtgebiet Dorfen eine Pflegekraft positiv auf Corona getestet wurde.

DAS MARIENSTIFT HAT KEINEN POSITIVEN CORONA-BEFUND! WEDER BEI DEN MITARBEITER*INNEN, NOCH BEI DEN BEWOHNER*INNEN.

Sie können Ihre Angehörigen zu den bestehenden Besuchszeiten gerne, unter Einhaltung der Hygieneregeln, besuchen.

Das Marienstift ist stolz Kooperationspartner des Kinder- und Jugendhauses Dorfen zu sein und gratuliert diesem herzlich zum 2. Platz des Kita Preises in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres 2020“. In der Begründung bei der Preisvergabe heißt es, dass hier „Inklusion in vorbildlicher Weise“ gelebt wird.

Die Bewohner*innen freuen sich immer, wenn sie Besuch von den Kindergartenkindern bekommen oder der Hort des Jugendhauses eine Aktion, wie z.B. das Waffelbacken bei uns macht. Alt und jung geht immer!

Und je jünger die Kinder sind, desto unbefangener stehen sie allem gegenüber, was das Alter so mit sich bringt. Und unsere Senioren sehen in den Kindern unvoreingenommen das, was sie sind: Unsere Zukunft.

Völlig zwanglos entstehen Gespräche, gemeinsames Tun, voneinander lernen, sich aneinander orientieren, auf einander achten. So wird Toleranz, Empathie und soziale Teilhabe gelernt und gelebt, indem man sich aufeinander einlässt und miteinander Spaß hat.

Liebe Angehörige,

wie man in der Presse jetzt täglich liest, sollen die Besuchsregeln in den Pflegeheimen gelockert werden.

Wir haben uns im Marienstift bereits zur Wiedereröffnung nach dem lock-down für relativ großzügige Regelungen entschieden.

Jede*r Bewohner*in kann einmal pro Tag Besuch empfangen

Die Besucher*innen können sich täglich abwechseln

Jede*r Besucher*in muss unterschreiben, symptomlos zu sein und sich gesund zu fühlen

Jede*r Besucher*in muss seine/ihre Kontaktdaten hinterlegen, falls es zu einem Ausbruch kommen sollte

Besuchszeiten sind 09:00-11:00 und 13:00 bis 16:00 (dies sind die Einlasszeiten, jede*r Besucher*in kann bleiben, solange sie /er möchte

Besuche sind im Einzelzimmer möglich, ansonsten im Garten oder im Foyer oder Speisesaal (Ausnahme bei bettlägerigen Bewohner*innen)

Diese Maßnahmen wollen so beibehalten. Schon jetzt haben wir täglich zwischen 18 und 33 Besucher*innen im Haus. Alle von ihnen hatten vorher so und so viele Sozialkontakte.

Wir wollen das Risiko möglichst minimal halten und danken allen für ihr Verständnis.

Bericht über die Wiedereröffnung der Tagespflege

Seit dem 18. Mai ist die Tagespflege wieder geöffnet. Nach über acht Wochen konnten die Tagespflegegäste endlich wieder zu uns kommen.

Während der Schließung waren die betreuenden Angehörigen zu Hause meist auf sich gestellt. Die Mitarbeiterinnen der Tagespflege standen zwar im telefonischen Kontakt, haben immer wieder nachgefragt, wie es geht und wie alle zurechtkommen, aber konnten die Angehörigen nicht wirklich entlasten. Zu Hause wurde in dieser Zeit vieles geschafft, was eigentlich unmöglich erscheint: einen Pflegefall 24 Stunden zu betreuen, Homeoffice, die Kinder beschulen und bespaßen…. Und das alles ohne Hilfe, da ja die Kontaktsperre galt und auch Kinder und Enkel nicht kommen sollten.

Respekt vor dieser Leistung!

Am Tag der Öffnung gab es von fast allen Beteiligten Freudentränen. Nicht nur bei unseren Tagespflegegästen und deren Angehörigen, sondern auch beim Betreuungs- und Pflegeteam. Es zeigt sich, dass Pflege so viel mehr ist, als nur eine Dienstleistung. In der Pflege und Tagespflege zählt der einzelne Mensch, man vermisst sich gegenseitig, wenn man sich so lange nicht sehen darf und ist froh, wenn man den jeweils anderen wieder gesund und munter sehen kann.

Am liebsten hätten sich alle umarmt und richtig lange festgehalten. Aber das geht mit den Hygieneregeln, die wegen Corona gelten, natürlich nicht.

Aber was wieder geht: Sich jeden Tag aufeinander zu freuen, den Alltag wieder bewusster wahrzunehmen und dankbar zu sein, dass man die Corona-Krise bis jetzt so gut überstanden hat.

Kurzfristig musste am Dienstag, den 23.6.20 das Marienstift für Besucher*innen geschlossen werden. In einem Bereich haben ein paar Bewohner*innen etwas gehustet. Normalerweise wäre das noch nicht einmal ein Grund gewesen den Hausarzt hinzuzuziehen. Aber wir haben eben keine normalen Zeiten, sondern Corona-Zeiten. Deshalb haben wir bei allen Betroffenen einen Covid-Abstrich machen lassen und das Marienstift präventiv geschlossen.

Nach dem Erhalt aller negativen Abstrich-Ergebnisse konnten wir dann am Mittwochnachmittag schon wieder öffnen.

Hierbei ist uns aufgefallen, dass wir unmöglich alle Angehörige über die Schließung verständigen können. Sollte sich so ein Ereignis wieder begeben, werden wir alle Angehörigen, von denen wir eine E-Mail-Adresse haben auf diesem Wege kontaktieren.

Seit 19 Tagen ist das Marienstift für Angehörige wieder geöffnet. Es waren in dieser Zeit 431 Besucher*innen hier, das sind im Schnitt 23 Besucher*innen pro Tag. Die tatsächlichen Zahlen liegen zwischen 18 und 33 Besucher*innen, je nachdem, ob es sich um Werktage, Wochenenden oder Feiertage handelte. Bei derzeit ca. 80 Bewohner*innen hatte seit dem 9. Mai jede*r statistisch gesehen fünf Mal Besuch. In der Realität ist es so, dass manche Bewohner*innen täglich besucht werden, andere 1-2mal wöchentlich, manche seltener und immerhin sechs Bewohner*innen überhaupt nicht. Das heißt fast fünf Prozent der Menschen, die bei uns leben sind unbesucht geblieben.

Als ich in München gearbeitet habe (das ist schon über 25 Jahre her), war es dieses Phänomen, dass mich mit am meisten beschäftigt hat. Tatsächlich hatten wir in der Einrichtung, in der ich damals gearbeitet habe ca. 33 Prozent der Bewohner*innen, die nie Besuch bekamen. Das liegt bestimmt auch mit an der Anonymität der Großstadt.

Wie wird sich das weiterentwickeln, es gibt immer mehr Single-Haushalte, immer mehr Angehörige, die weit wegziehen, um zu arbeiten. Und immer mehr Menschen, die sich - zu Zeiten, in denen sie dazu in der Lage sind – viel zu wenig um Sozialkontakte kümmern. Dabei ist es so wichtig, neben Arbeit und Familie auch Freundschaften zu pflegen. Menschen um sich zu haben, die einem vertraut sind, mit denen man Erinnerungen teilen kann, die einen kennen, wie man ist. Was für ein unglaublicher Reichtum, wenn man das hat. Besonders, wenn die Kontakte bis ins hohe Alter gehalten werden können. Und man Freunde hat, wenn es eventuell schwerer wird, sich auf neue Menschen einzulassen, wenn man vielleicht schon körperlich oder kognitiv eingeschränkt ist.

Und auch ein gutes Verhältnis innerhalb der Familie ist nicht selbstverständlich, sondern ein großes Geschenk, für das man sich selbst auch immer wieder einsetzten muss.

Deshalb freut es mich, dass 95 Prozent unserer Bewohner*innen auch im Marienstift Kinder, Enkelkinder, Freunde*innen und andere An- und Zugehörige haben, die für sie da sind und an ihrem Leben teilnehmen.

 

Marienstift Dorfen

Ruprechtsberg 18
84405 Dorfen,
Tel.: 08081/93 22-0
info@marienstift-dorfen.de

Einrichtungsleitung: Marion Prey

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