Aktuelles aus dem Marienstift

Zum Maifest mit Tag der offenen Tür  lud das Marienstift heuer wieder ein. Zählt der Mai doch für viele Menschen zu den schönsten Monaten im Jahr. Durch die gute Frühlingsluft spüren viele wieder große Lüste, gemeinsam zu feiern. So ist es kein Wunder, das das Maifest zum beliebten und festen Bestandteil im Jahresablauf zählt. Wegen der wechselnden Wetterlage feierten die Bewohner des Marienstiftes im Speisesaal. Es gab wie immer einen leckeren Mittagstisch mit Steckerlfisch und Grillspezialitäten, sowie Bier vom Fass. Am Nachmittag gab es zum Kaffee allerlei leckere Kuchen und Torten vom Buffet. Einrichtungsleiterin Marion Prey führte am Nachmittag interessierte Gäste durchs Haus. Der Isentaler Schalmeien-Express sorgte mit seinem schmissigen Repertoire für musikalischen Hörgenuss. So neigte sich der erste Tag im Monat Mai viel zu schnell seinem Ende entgegen.

Zum Bundesfilmfestival Lokales lud uns  Barbara Bernauer  in den Jakobmayersaal ein. Die Veranstaltung die am Freitagnachmittag begann war in verschiedene Blöcke unterteilt wie Familie, Lokales, Brauchtum und andere. Wir waren bei Block A (Familie) dabei, in dem mehrere Kurzfilme von 5min bis 17min Länge gezeigt wurden. Zu jedem Film durfte man seine persönliche Meinung ankreuzen, die am Ende des Blockes ausgewertet wurden. Interessant waren dabei die Ansichten der  verschiedenen Jurymitglieder, die am Ende aller acht gezeigten Kurzfilme ihre Meinung äußerten, was sehr gut, bzw. was besser gemacht werden könnte.

Es war beeindruckend, unter welchen Umständen so mancher Film zustande kam. Selbst auf dem Nachhauseweg diskutierten wir noch darüber, welcher der Filme  uns besonders gut gefallen hat.

Unseren Ausflug ins Kinder-und Jugendhaus zum „Café- hereinspaziert“  ließen wir uns durch das launige Aprilwetter nicht trüben. Mit Regenschirmen bewaffnet machten wir uns mit Rollstühlen auf den Weg. Dabei gab es den Weg entlang schon viel neues und schönes  zu entdecken. Im Kinder- und Jugendhaus angelangt, wurden wir von den Kindern und den Erziehern sehr herzlich empfangen. Sie hatten für uns extra frische Waffeln gebacken und Schnittlauchbrote geschmiert, die allen sehr gut schmeckten. Die Musiklehrerein Fr. Gelsheimer, die im Kinder-und Jugendhaus Flöte unterrichtet, kam mit ihren Schülern um uns musikalisch zu unterhalten. Nach ausgiebigem Ratsch mit Kindern und Erziehern verging der Nachmittag wie im Flug. Gut gelaunt machten wir uns wieder auf den Nachhauseweg.

Beim Erzählcafe im evangelischen Gemeindezentrum waren wir mit großer Teilnehmerzahl vertreten. Veranstalter waren Linda Brisch und Doris Minet für die „Lokale Allianz für Menschen mit  Demenz“ der Stadt Dorfen. Es gab viel zu bestaunen und zu befühlen. Vom Bierwärmer,  über Feuerwehrhelm bis zum Bohnenschneider, das Sammelsurium war sehr vielfältig. Ebenso vielfältig waren die Gespräche und der Austausch  mit den Schülern aus dem Gymnasium, bei Kaffee und frisch gebackenen Waffeln. Dabei wurde nicht nur so manches antike Gerät auf Tauglichkeit überprüft, sondern auch festgestellt, dass die heutigen Haushaltsgegenstände schon eine große Erleichterung sind.

Die Idee eine Ausstellung mit unseren Bewohnern und ihren Angehörigen zu machen entstand bei Betrachten eines Fotos, auf dem eine Bewohnerin mit ihren Töchtern zu sehen war. Aus dem Bild sprach so viel Vertrautheit, Lebensfreude und Verbundenheit, dass es gar nicht wichtig schien, das an eine sinnerfüllte Kommunikation auf Grund der Demenz der Bewohnerin nicht mehr zu denken war.

Daraufhin durchstöberte ich das Fotoarchiv auf der Suche nach Bildern von Müttern und Töchtern. Bald stellte ich fest, dass es auch wundervolle Bilder von Vätern und Töchter, Ehepaaren, Geschwistern, ja von mehreren Genrationen gab. Auf einem Bild sind vier Frauen aus vier Generationen zu sehen, auf anderen Bildern Großväter mit ihrem Enkel. Der Altersunterschied der Menschen auf den Fotos umspannt fast genau 100 Jahre.

Die meisten Fotos entstanden zu besonderen Anlässen wie Geburtstagen, Feiern, Festen oder Ausflügen. Alle sind quasi im Marienstift entstanden. Gemacht wurden die meisten Fotos von Klara Hochmuth und mir.

Das zeigt einerseits, dass Familienbande stark genug sind, um auch in eventuell schwierigen Lebensphasen wie Leben mit Krankheiten oder Demenz in einem Pflegeheim zu bestehen.

Andererseits zeigt es, dass sich auch Angehörige im Marienstift oft so wohl, ja fast ein bisschen heimisch fühlen, dass sie uns alle an so vertrauten Momenten mit ihnen und unseren Bewohnern teilnehmen lassen.

Familie ist immer um uns. Wir sind uns dessen nicht immer bewusst, wie stark diese Verbindung ist und wie sehr wir uns bei Bedarf in diese Vertrautheit fallenlassen dürfen.

Auf vielen der Fotos sieht man große Ähnlichkeit im Aussehen und in der Mimik. Ich denke, dass es vielen so geht wie mir, dass ich mich dabei ertappe, dass ich irgendetwas mache und mir denke: „jetzt hast du gerade den selben Gesichtsausdruck wie deine Mutter“ Unser Ziel im Marienstift ist es, Angehörige und Bewohner in der jetzigen Lebensphase zu unterstützen, ihnen Raum und Zeit füreinander zu gewähren und sie nach unseren Kräften zu unterstützen. Dabei sehen wir die Angehörigen als unsere unverzichtbaren „kostenlosen“ Mitarbeiter, ohne die die Betreuung unserer Bewohner nicht so gut gelingen könnte. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für das gute Miteinander!

Das  monatliche Geburtstagsfest im März wurde gestaltet von  Lisa Schamberger zusammen mit ihrer Tochter Maria-Ramona. Zu dem musikalischen Puppentheater kamen auch viele Eltern mit ihren Kindern. Aus der Reihe ihrer selbst geschriebenen Geschichten aus Ötz spielten sie diesmal „Sylvestar in Not". -

Sylvestar, der schwarze Kater aus Ötz hat ein Problem. Eine Bande Wanderratten plündert die Vorräte der Dorfbewohner. Die Hausfrau Berta will ihn ins Tierheim bringen, wenn er die Ratten nicht fängt.
Doch Sylvestar, der ehemalige Opernkater fürchtet sich vor Mäusen und vor Ratten noch viel mehr. Alle Tiere in Ötz zählen auf die Hilfe des kleinen grünen Kobolts. –

Die  Zuschauer konnten gespannt die Geschichte über Freundschaft, Vertrauen und Mut verfolgen. Für ihre nette Darbietung wurden die Beiden am Ende mit viel Applaus belohnt.

Johnny ist ein ganz normaler Teenager. Vielleicht ein bisschen zu schmächtig für seine 16 Jahre, vielleicht hat er ein bisschen zu viel Stress mit seiner nervenden Mutter und dem latent gewalttätigen Stiefvater, vielleicht sitzt er ein bisschen zu viel vorm Computer. Also eigentlich alles im Rahmen. Das Verhängnis nimmt seinen Lauf, als er im Online-Chat von Mark, der umschwärmten Sportskanone seiner Schule, für eine Frau gehalten und angebaggert wird. Johnny ist nicht schwul, echt nicht, aber irgendwie findet er Gefallen an diesem Spiel, bei dem ausnahmsweise mal er die Fäden in der Hand hält. Doch um seine neu gefundene Macht und Marks Interesse aufrechtzuerhalten, muss er sich einiges einfallen lassen. Aus dem ersten Missverständnis entspinnt sich so ein zunehmend komplizierteres Netz aus Lügen, wobei sich Johnny als virtuoser Geschichtenerzähler entpuppt – so virtuos, dass er selbst beginnt, seinen Schwindel zu glauben. Während seine Storys immer abstruser werden und sich zu einem blutigen Agententhriller steigern, schafft er es kaum noch, die virtuelle mit der realen Welt in Übereinstimmung zu bringen. Wie tragisch er sich verstrickt hat, wird deutlich, als er sein ganz eigenes, großes Finale inszeniert.

Der Nachwuchsschauspieler Leif Brönnle hat dieses Ein-Personen-Stück  von Adam Cass unter der Regie von Eva Piringer schon im Münchner Heldentheater erfolgreich aufgeführt. Umso erfreulicher war es für uns, dass  wir seine schauspielerischen Talente bei uns im Marienstift erleben durften. Es gelang ihm in hervorragender Weise, von einer Rolle in die andere zu schlüpfen und die Zuschauer in seinen Bann zu ziehen. Aus Insiderkreisen ist bekannt, dass dieses etwa einstündige Theaterstück über 30 DINA 4 Seiten Text beinhaltete.

Gerne folgte wir der Einladung zu den Isentaler Spieletage zur Schule nach St. Wolfgang zu fahren. Hardy Krüger hatte dazu wieder mit seinem Team jede Menge Spiele organisiert. Wir hatten so erst mal die Qual  der  welches Spiel wir gerne ausprobieren wollten. Wir teilten uns in verschiedenen Gruppen auf, so konnte jeder das Spiel ausprobieren, dass am Meisten interessierte. Eine Gruppe hatte ganz besonderen Spaß beim Qwirkle  spielen, eine andere beim Geschicklichkeitsspiel und wieder eine andere beim Mensch ärgere Dich nicht mit Brücken. Die Zeit verging wie im Flug und so machten wir uns gestärkt mit Kaffee und Kuchen wieder vergnügt auf den Nachhauseweg.

Hardy Krüger sei an dieser Stelle nochmals sehr herzlich gedankt, der uns sogar  ein Qwirklespiel schenkte. Somit kann unsere Spielfreude auch weiterhin nicht zu kurz kommen.

Gerne folgten wir der Einladung der Stoarösler zu ihrer Jubiläumstheateraufführung „Der Susi ihr Gspusi“.  In der Grundschule am Mühlanger führten sie das Lustspiel von Hermann Schuster  auf, das mit hörenswerten Gesangseinlagen aufgeführt wurde. Auf der großzügig gestalteten Kulisse befand sich eine Almhütte, eingebettet in die Bergwelt

Die Zuschauer konnten erleben, wie ein weiblicher Sommergast, die Susi, auf dem Almhof ihren Urlaub verbrachte und dadurch die Verhältnisse des Almhofes  gewaltig durcheinanderschüttelte. Die drei Männer, der Bauer, Schwiegersohn und Knecht, die anfangs gegen Sommergäste waren, umschwirrten diese, sehr zum Missfallen der Bäuerin, Tochter und Magd, die zu eifern begannen und auf Rache sannen. Nachdem die Männer eine Nacht im Freien verbringen mussten, tauchte zur Überraschung aller auch noch Susis Verlobter auf. Nun umgarnten die drei Frauen diesen „Preiß“ zum Missfallen ihrer Männer. Nach einer turbulenten Auseinandersetzung löste sich alles in Wohlgefallen auf und die Paare fanden wieder zueinander.

Die Laiendarsteller spielten ihre Rollen gekonnt, wofür sie mit spontanen Applaus belohnt wurden. Für uns war es ein wunderschöner, kurzweiliger Nachmittag, der leider viel zu schnell verging.

Wir danken den Stoaröslern auch an dieser Stelle für die Einladung und gratulieren zu ihrem 80-jährigen Bestehen.

 

Mitten im Leben – „Mei Lebensgefühl bayrisch gesungen“ war das Motto eines Sonntagnachmittags im Seniorenheim Marienstift. Der Sängerin und Musikerin Helga Brenninger gelang es mit ihren Liedern, die sie selbst komponierte, die Heimbewohnerinnen und Heimbewohner an ihrem Lebensgfühl teilhaben zu lassen. Mit ihren Liedern  wie: „Mitten im Leben“, „I woas ned wos i wui“, „Danke für die Freundschaft“ und viele andere, gelang es der Komponistin  mit ihrer sympathischen Stimme die Zuhörer zum Mitsingen zu animieren aber auch wieder gespannt zuzuhören. Mit den Texten ihrer teils bluesigen Musik die sie im bayrischen Dialekt sang, konnten sich viele Zuhörer identifizieren. Der Komponistin und Sängerin, die viel Lebensfreude versprühte, gelang es in kurzer Zeit sich die Herzen des Publikums zu erobern. Am Ende waren sich alle einig, dass dieser wunderschöne Nachmittag viel zu schnell zu Ende ging. Ende Januar war auf Bayern 2 zum ersten Mal in der Heimatsound Sendung  ein Lied von ihr gespielt worden. Unter www.h-brenninger.de können nicht nur Lieder von ihr angehört, sondern auch ihre erste CD erworben werden.

Farbwerkstatt lautete das Thema des letzten Treffens von Jung trifft Alt. Zahlreiche Kinder kamen in Begleitung von Mama, Oma oder Nachbarin, um gemeinsam mit den Senioren des Marienstifts fantasievoll mit Farben zu arbeiten. An vier verschiedenen Stationen wurde schöpferisch Papier gestaltet. Egal ob bei der Fadenmalerei, dem Stempeldrucken, dem Malen mit Murmeln oder an der Farbschleuder überall wurde mit Begeisterung produziert. Es entstanden  Briefumschläge, Geschenkpapier oder Farbbilder in wunderschönen Farben und Formen. Auch Einrichtungsleiterin Marion Prey ließ es sich nicht nehmen und schaute bei den großen und kleinen Künstlerinnen und Künstler vorbei um die entstandenen Werke zu bewundern. Am Ende waren sich alle einig, dass dieser kreative Nachmittag viel zu schnell vergangen ist.

Dabei sein ist alles war das Motto, als wir uns am Unsinnigen Donnerstag auf den Weg zum Hemadlenznumzug in  die Stadt aufmachten. Chauffiert vom Stadtbus der Fa. Kalb durften wir bis zum Geschehen vorfahren.  Es dauerte auch nicht lange, bis der Gaudiwurm am Marienplatz eintraf, wo wir das Verbrennen der Strohpuppe, und das Austreiben des Winters lustig mitfeierten. Viele Bekannte, gesellten sich zu uns, es wurde getanzt, geschunkelt und bei der Dorfener Narrenhymne fleißig mitgesungen. An dieser Stelle möchten wir der Dorfener Polizei ganz herzlich danken, die uns sehr zuvorkommend und hilfsbereit durch die Absperrung lotste.

Bereits zur Tradition geworden ist der Besuch der Karnevalsgesellschaft Dorfen zum monatlichen Geburtstagsfest im Januar. Die beiden  Präsidentinnen  Sylvia Baresch und Anja Greimel stellten Prinzessin Julia I. gütige Herrscherin über Haare und Nägel und Prinz Micha I. gütiger Herrscher über Gerüst und Bau, sowie Erbprinzessin Anika’s Madl vom Glühwürmchen Wald und Erbprinz Jonas, der Lausbua von der Bernröder Höh mit der Prinzengarde und den verschiedenen Tanzgruppen vor. Diese sorgten mit ihren gelungenen Tanzauftritten für großartige Abwechslung, wofür sie mit langanhaltendem Applaus von den Heimbewohnerinnen und Heimbewohnern belohnt wurden. Freyja Brönnle, stellvertretende Einrichtungsleiterin  wurde mit Karnevalsorden ausgezeichnet. Am Ende des Sonntagnachmittages waren sich alle einig, dass dieses Fest wieder einmal viel zu schnell zu Ende gegangen ist.

Mit zahlreichen Gästen feierte Herr Gegenfurtner seinen 100. Geburtstag im  Speisesaal.  Anstatt Geschenke wünschte er sich eine Spende für den Naturkindergarten, der einmal wöchentlich am Mittwoch ins Marienstift kommt. Beim nächsten Besuch des Kindergarten konnte er eine stattliche Summe von 200,-€ an die Naturkindergartenleiterin Kristina Schmitz überreichen. Die Kinder bedankten sich mit einem Geburtstagsständchen, sowie einem selbst gebastelten Schneemann und einem Foto. Herr Gegenfurtner erzählt, dass es ihm eine besondere Freude macht wenn die Kinder ins Marienstift kommen.

Das Marienstift hat nun drei Aromabeauftragte. Melanie Irl, Gabriela Grundner und Claudia Völkl haben zum Einstieg in ihre neue Tätigkeit als Aromabeauftragte je ein Handbuch der Aromatherapie für die Pflege von Heimleiterin Marion Prey erhalten. Sie kümmern sich um den guten Duft auf den Stationen. Diese sind jeweils mit Aromalampen ausgestattet und werden täglich neu beduftet. Je nach Stimmung und Tagesverfassung der Bewohnerinnen und Bewohner wird ein Duft ausgewählt. Auch erfolgt die Körperpflege mittlerweile zum größten Teil über eine Mischung aus Düften und Dosenmilch oder Honig, um die oft kleineren oder größeren Hautprobleme besonders gut zu versorgen. Auch bei Menschen mit Demenz kann der Einsatz von Aromaölen Erinnerungen an die Kindheit hervorrufen und somit oftmals Unruhezuständen entgegenwirken. Mit dem Einsatz einer speziellen Duftmischung bei einer MRSA-Verkeimung hat das Marienstift schon mehrmals besonders gute Erfahrungen gemacht und diese nach kürzester Zeit unterstützend rasch in den Griff bekommen.

In der Adventszeit freute sich Einrichtungsleiterin Marion Prey wieder Mitarbeiterinnen des Drogermiemarktes dm, sowie Kinder aus Kloster Moosen begrüßen zu dürfen. Die beiden dm- Mitarbeiterinnen Maria und Christina hatten bereits verschiedene leckere  Teige vorbereitet. So konnten  die Kinder und Seniorinnen und Senioren gleich mit  Ausrollen und Ausstechen der Plätzchen beginnen Es dauerte nicht lange, bis sich ein herrlicher Duft im Speisesaal verbreitete. Die Plätzchen wurden mit Zuckerguss und Streusel kunstvoll dekoriert. Zum Abschluss sangen Jung und Alt noch Weihnachtslieder und verspeisten gemeinsam das leckere Backwerk. Es waren sich alle einig, dass die Plätzchen hervorragend mundeten. Den dm- Mitarbeiterinnen auch an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die Vorbereitung des Teiges, dessen Zutaten von Drogeriemarkt dm gespendet wurden.

Bei einem Sektempfang im Foyer des Marienstiftes begrüßte Einrichtungsleiterin Marion Prey alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Rentnerinnen und Rentner, sowie alle Ehrenamtlichen des Hauses persönlich.

Nach ihrer Ansprache  über die Bedeutung der Zeit ehrte sie zusammen mit Bürgermeister Heinz Grundner und Personalratsvorsitzenden Thomas Köstner langjährige Mitarbeiter. Sie wertete es als ein positives Zeichen, wenn Mitarbeiter viele Jahre ihren Arbeitgeber die Treue halten. Mit einem Blumenstrauß und einer Urkunde wurden folgende Mitarbeiter geehrt:

Im Bild von links: Einrichtungsleiterin Marion Prey, Personalratsvorsitzender Thomas Köstner, Bürgermeister Heinz Grundner, Gerlinde Drisga (20 Jahre), Christian Döllel (15 Jahre), Marion Pfanzelt ( 25 Jahre), Inge Schulze (25 Jahre), Christa Schramm (25 Jahre).

Nicht auf dem Foto: Elisabeth Penzkofer (25 Jahre), Waltraud Heidinger (15 Jahre) und Marlies Gömbi (15 Jahre).

am 25.11.2015 

von 18.00-19.30 Uhr 

im Sparkassensaal /3.Stock 

Referentin: Brigitte Herkert

Brigitte Herkert informiert über eine Wohnform, die dem Zweck dient, pflege- und betreuungsbedürftigen Menschen das Leben in einem gemeinsamen Haushalt und die Inanspruchnahme externer Pflege- oder Betreuungsleistungen gegen Entgelt zu ermöglichen.

Die zwei jungen Dorfener Leif Brönnle und Fabian Wildgrube drehten mit dem Team ihrer Firma Nasty Squirrel Productions in der ersten Herbstwoche den Kurzfilm „Ratten“ an verschieden Orten in Erding und Dorfen. In dem Jugenddrama geht es um eine schwierige Liebesbeziehung.
Am Mittwoch war die Marienkirche der Drehort. Dort wurde eine Schlüsselszene (eine Beerdigung) gedreht. Die Bewohner des Marienstifts unterstützten das Drehteam als Statisten. Allen hat es viel Spaß gemacht, viele waren erstaunt, wie perfekt das junge Drehteam organisiert ist und wie viel Mühe es bereitet, eine einzige Szene in den Kasten zu bekommen. Von 09:30 bis 13:30 Uhr waren alle konzentriert und engagiert dabei. In den Umbaupausen gab es warmen Tee und Kuchen und mittags wurde gemeinsam im Marienstift gegessen. Eine Bewohnerin sagte zum Abschluss: „jetzt werde ich auf meine alten Tage noch Statisten-Filmstar!“
Jedenfalls freuen sich alle Beteiligten, den fertigen Film bald bewundern zu können.

Gut angenommen wurde das Projekt Kerzen ziehen in den Herbstferien. Einrichtungsleiterin Marion Prey freute sich, dass sich bei der Aktion Jung triff Alt zahlreiche Kinder anmeldeten, um zusammen mit den Seniorinnen und Senioren  des Marienstifts Kerzen selber herzustellen. An verschiedenen Stationen, wie kleinschneiden von Wachsresten, schmelzen von Wachs, gießen oder ziehen von neuen Kerzen, wurde fleißig gearbeitet. Bei dieser tradierten Handwerkskunst  arbeiteten Jung und Alt mit großer Begeisterung. Unterstützt durch die Jugendpflegerin Martine Drießen entstanden viele neue Kunstwerke, die sich am Ende jeder mit nach Hause nehmen durfte.

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