Aktuelles aus dem Marienstift

Unter dem Motto Jung trifft Alt beteiligte sich das Marienstift wieder in Zusammenarbeit mit der Jugendpflegerin Martine Driessen  an der Aktion Ferienspaß. Mittlerweile ist es schon Tradition, dass in den Sommerferien die Aktion Papierwerkstatt statt findet, die Einblick in verschiedene Möglichkeiten rund ums Papier bietet. An drei verschiedenen Stationen beteiligten sich zahlreiche Kinder mit  Seniorinnen und Senioren vom Marienstift. An einer Station entstand mit Knülltechnik ein wunderschönes Mandala. Dazu bedurfte es zahlreicher helfender Hände, für genügend Material, zum Bekleben des Mandalas. An der nächsten Station war ebenfalls viel Einsatz gefordert. Altes Zeitungspapier wurde in dünne Streifen gerissen und in vielen Schichten an einen großen Ball gekleistert. An der dritten Station erläuterte Martine Driessen  Schritt für Schritt, wie aus altem Papier wieder neues entsteht. Zum Schluss durften sich alle die geschaffenen Kunstwerke mit nach Hause nehmen. Einrichtungsleiterin Marion Prey freute sich, über das bunte Treiben der verschiedenen Generationen bei strahlendem Sonnenschein im Garten.

Einrichtungsleiterin Marion Prey freute sich, auch heuer wieder die Frauenunion begrüßen zu dürfen, die Ende August einen Bunten Nachmittag im Marienstift gestaltete. Diese verwöhnten mit vielen leckeren, selbst gebackenen Kuchen und Torten die Gaumen unserer Seniorinnen und Senioren. Familie Ernst sorgte mit den Trachtenkindern aus Wasentegernbach für Unterhaltung. Egal ob beim Singen, Platteln  oder Tanzen, die einzelnen Gruppenformationen übertrafen sich dabei in ihren Darbietungen. Dafür ernteten sie nicht nur tosenden Applaus, sondern wurden von der Frauenunion mit  leckeren Eis belohnt. So neigte sich dieser sehr gelungene Nachmittag wieder viel zu schnell seinem Ende entgegen.

Ende Juli präsentierte Leif Brönnle seinen ersten Film – Ratten - im vollbesetzten Raum der Begegnung im Marienstift. Die Zuschauer konnten sich vorab schon mit Sekt und Knabbereien auf den Event einstimmen. Es war besonders spannend, da einige Seniorinnen und Senioren bei einer Filmszene als Statisten mitgewirkt hatten. Der talentierte Schauspieler, der schon im Münchner Heldentheater erfolgreich aufgetreten war, wirkte bei diesem Filmprojekt als Regisseur. Dass ihm das Drehbuch super gelungen ist, bewies der lang anhaltende Applaus am Ende dieses Filmes. Geduldig und anschaulich beantwortete er die Fragen rund um sein erstes Filmprojekt.

In regelmäßigen Abständen kamen im vergangenen Schuljahr  Schülerinnen und Schüler  der Ganztagesklasse zu uns ins Marienstift. Aufgeteilt in kleinen Gruppen von 3-4 Schülern besuchten sie die einzelnen Bereiche sowie die Tagespflege. Besonders beliebt war das Waffelbacken auf den Bereichen, wobei die Bewohner, die nicht am gemeinsamen Beisammensein teilnehmen konnten von den Schülerinnen und Schülern auf den Zimmern besucht wurden. Hierbei ergaben sich oft bereichernde Gespräche. Nach dem Kaffee gab es dann noch ein kleines Nachmittagsprogramm in Form von gemeinsamen Spielen wie z.B. Bingo, witzige Quizze, Tischfußball oder ähnliches. Resümee der Kinder: Wir gehen gern ins Marienstift, weil die Senioren dort sehr nett sind, und es Spaß macht mit ihnen zu plaudern und zu spielen.

Am 25. Juni 2016 erhielten 62 Jugendliche aus den Pfarreien Dorfen und Oberdorfen das Sakrament der Firmung durch den emeritierten Weihbischof Engelbert Siebler. Wir nahmen diese Gelegenheit wieder wahr um zum Firmsegen zur Pfarrkirche zu eilen. Viele konnten sich noch an den Weihbischof erinnern, der schon drei Jahre Kaplan in Dorfen war.

Miteinander in Dorfen, hieß es beim Inklusionstag in der Grundschule Nord am 11. Juni 16. Die Grundschule Nord erhielt 2014/15 durch die Bayrische Staatsregierung das Schulprofil „Inklusionsschule“ verliehen, weshalb sie als Veranstaltungsort gewählt wurde. In großer Anzahl wurde durch verschiedene Vereine und Institutionen gezeigt, was es schon an gelebter Inklusion in Dorfen gibt. Da im Marienstift Inklusion bereits rege  gelebt wird, beteiligten wir uns an der Aktion nicht nur mit einem Infostand, sondern auch bei einer Aufführung. Zusammen mit Kindern aus dem Naturkindergarten führten wir verschiedene Sitztänze  auf. Dass Inklusion nicht nur Behinderte oder Migration meint, sondern Teilhabe von jedem bewies Seniorenreferentin Doris Minet, die unsere Einladung auf die Bühne spontan annahm und uns bei den Tänzen unterstützte. Gerne folgten wir die Einladung zu Kaffee und Kuchen. Zu unserem erlebnisreichen Nachmittag gesellte sich auch Rektor Gerhard Maintok. So klang unser Tag mit guter und interessanter Unterhaltung wohlwollend aus.

Am ersten Juniwochenende war es wieder soweit. Die Hausmehringer Feuerwehr öffnete seine Türe und Tore zu ihrem Feuerwehrfest. Gerne folgten wir wieder der Einladung nach Kloster Moosen. Ein besonderes Erlebnis war, dass ein Teil unserer Seniorinnen und Senioren mit dem Feuerwehrauto abgeholt und wieder nach Hause gebracht wurden. Das die Feuerwehr über vielfältige Fähigkeiten verfügt, bewies zweiter Kommandant Michael Röhrl. Er sorgte auf seinem Akkordeon für musikalische Unterhaltung. Bei einer guten Brotzeit, sowie Kaffee und Kuchen klang der schöne Nachmittag wieder einmal viel zu schnell aus.

Zahlreiche Angehörige und Besucher folgten der Einladung zum Muttertags Kaffee in den Speisesaal. Dort gab es ein reichhaltiges Angebot von leckeren Kuchen und Torten. Das Duo Anderl Schweiger umrahmte den Nachmittag mit bayrischer Musik und sorgte somit für musikalische Leckerbissen. Wagemutige schwangen dazu ihr Tanzbein. Petrus meinte es gut mit dem Wetter, sodass auch die Terrasse zum Verweilen einlud. Nach ausgiebigem Ratsch mit Freunden und Bekannten war man sich einig, dass dieser wunderschöne Nachmittag rundum gelungen war.

Zum Maifest mit Tag der offenen Tür  lud das Marienstift heuer wieder ein. Zählt der Mai doch für viele Menschen zu den schönsten Monaten im Jahr. Durch die gute Frühlingsluft spüren viele wieder große Lüste, gemeinsam zu feiern. So ist es kein Wunder, das das Maifest zum beliebten und festen Bestandteil im Jahresablauf zählt. Wegen der wechselnden Wetterlage feierten die Bewohner des Marienstiftes im Speisesaal. Es gab wie immer einen leckeren Mittagstisch mit Steckerlfisch und Grillspezialitäten, sowie Bier vom Fass. Am Nachmittag gab es zum Kaffee allerlei leckere Kuchen und Torten vom Buffet. Einrichtungsleiterin Marion Prey führte am Nachmittag interessierte Gäste durchs Haus. Der Isentaler Schalmeien-Express sorgte mit seinem schmissigen Repertoire für musikalischen Hörgenuss. So neigte sich der erste Tag im Monat Mai viel zu schnell seinem Ende entgegen.

Zum Bundesfilmfestival Lokales lud uns  Barbara Bernauer  in den Jakobmayersaal ein. Die Veranstaltung die am Freitagnachmittag begann war in verschiedene Blöcke unterteilt wie Familie, Lokales, Brauchtum und andere. Wir waren bei Block A (Familie) dabei, in dem mehrere Kurzfilme von 5min bis 17min Länge gezeigt wurden. Zu jedem Film durfte man seine persönliche Meinung ankreuzen, die am Ende des Blockes ausgewertet wurden. Interessant waren dabei die Ansichten der  verschiedenen Jurymitglieder, die am Ende aller acht gezeigten Kurzfilme ihre Meinung äußerten, was sehr gut, bzw. was besser gemacht werden könnte.

Es war beeindruckend, unter welchen Umständen so mancher Film zustande kam. Selbst auf dem Nachhauseweg diskutierten wir noch darüber, welcher der Filme  uns besonders gut gefallen hat.

Unseren Ausflug ins Kinder-und Jugendhaus zum „Café- hereinspaziert“  ließen wir uns durch das launige Aprilwetter nicht trüben. Mit Regenschirmen bewaffnet machten wir uns mit Rollstühlen auf den Weg. Dabei gab es den Weg entlang schon viel neues und schönes  zu entdecken. Im Kinder- und Jugendhaus angelangt, wurden wir von den Kindern und den Erziehern sehr herzlich empfangen. Sie hatten für uns extra frische Waffeln gebacken und Schnittlauchbrote geschmiert, die allen sehr gut schmeckten. Die Musiklehrerein Fr. Gelsheimer, die im Kinder-und Jugendhaus Flöte unterrichtet, kam mit ihren Schülern um uns musikalisch zu unterhalten. Nach ausgiebigem Ratsch mit Kindern und Erziehern verging der Nachmittag wie im Flug. Gut gelaunt machten wir uns wieder auf den Nachhauseweg.

Beim Erzählcafe im evangelischen Gemeindezentrum waren wir mit großer Teilnehmerzahl vertreten. Veranstalter waren Linda Brisch und Doris Minet für die „Lokale Allianz für Menschen mit  Demenz“ der Stadt Dorfen. Es gab viel zu bestaunen und zu befühlen. Vom Bierwärmer,  über Feuerwehrhelm bis zum Bohnenschneider, das Sammelsurium war sehr vielfältig. Ebenso vielfältig waren die Gespräche und der Austausch  mit den Schülern aus dem Gymnasium, bei Kaffee und frisch gebackenen Waffeln. Dabei wurde nicht nur so manches antike Gerät auf Tauglichkeit überprüft, sondern auch festgestellt, dass die heutigen Haushaltsgegenstände schon eine große Erleichterung sind.

Die Idee eine Ausstellung mit unseren Bewohnern und ihren Angehörigen zu machen entstand bei Betrachten eines Fotos, auf dem eine Bewohnerin mit ihren Töchtern zu sehen war. Aus dem Bild sprach so viel Vertrautheit, Lebensfreude und Verbundenheit, dass es gar nicht wichtig schien, das an eine sinnerfüllte Kommunikation auf Grund der Demenz der Bewohnerin nicht mehr zu denken war.

Daraufhin durchstöberte ich das Fotoarchiv auf der Suche nach Bildern von Müttern und Töchtern. Bald stellte ich fest, dass es auch wundervolle Bilder von Vätern und Töchter, Ehepaaren, Geschwistern, ja von mehreren Genrationen gab. Auf einem Bild sind vier Frauen aus vier Generationen zu sehen, auf anderen Bildern Großväter mit ihrem Enkel. Der Altersunterschied der Menschen auf den Fotos umspannt fast genau 100 Jahre.

Die meisten Fotos entstanden zu besonderen Anlässen wie Geburtstagen, Feiern, Festen oder Ausflügen. Alle sind quasi im Marienstift entstanden. Gemacht wurden die meisten Fotos von Klara Hochmuth und mir.

Das zeigt einerseits, dass Familienbande stark genug sind, um auch in eventuell schwierigen Lebensphasen wie Leben mit Krankheiten oder Demenz in einem Pflegeheim zu bestehen.

Andererseits zeigt es, dass sich auch Angehörige im Marienstift oft so wohl, ja fast ein bisschen heimisch fühlen, dass sie uns alle an so vertrauten Momenten mit ihnen und unseren Bewohnern teilnehmen lassen.

Familie ist immer um uns. Wir sind uns dessen nicht immer bewusst, wie stark diese Verbindung ist und wie sehr wir uns bei Bedarf in diese Vertrautheit fallenlassen dürfen.

Auf vielen der Fotos sieht man große Ähnlichkeit im Aussehen und in der Mimik. Ich denke, dass es vielen so geht wie mir, dass ich mich dabei ertappe, dass ich irgendetwas mache und mir denke: „jetzt hast du gerade den selben Gesichtsausdruck wie deine Mutter“ Unser Ziel im Marienstift ist es, Angehörige und Bewohner in der jetzigen Lebensphase zu unterstützen, ihnen Raum und Zeit füreinander zu gewähren und sie nach unseren Kräften zu unterstützen. Dabei sehen wir die Angehörigen als unsere unverzichtbaren „kostenlosen“ Mitarbeiter, ohne die die Betreuung unserer Bewohner nicht so gut gelingen könnte. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für das gute Miteinander!

Das  monatliche Geburtstagsfest im März wurde gestaltet von  Lisa Schamberger zusammen mit ihrer Tochter Maria-Ramona. Zu dem musikalischen Puppentheater kamen auch viele Eltern mit ihren Kindern. Aus der Reihe ihrer selbst geschriebenen Geschichten aus Ötz spielten sie diesmal „Sylvestar in Not". -

Sylvestar, der schwarze Kater aus Ötz hat ein Problem. Eine Bande Wanderratten plündert die Vorräte der Dorfbewohner. Die Hausfrau Berta will ihn ins Tierheim bringen, wenn er die Ratten nicht fängt.
Doch Sylvestar, der ehemalige Opernkater fürchtet sich vor Mäusen und vor Ratten noch viel mehr. Alle Tiere in Ötz zählen auf die Hilfe des kleinen grünen Kobolts. –

Die  Zuschauer konnten gespannt die Geschichte über Freundschaft, Vertrauen und Mut verfolgen. Für ihre nette Darbietung wurden die Beiden am Ende mit viel Applaus belohnt.

Johnny ist ein ganz normaler Teenager. Vielleicht ein bisschen zu schmächtig für seine 16 Jahre, vielleicht hat er ein bisschen zu viel Stress mit seiner nervenden Mutter und dem latent gewalttätigen Stiefvater, vielleicht sitzt er ein bisschen zu viel vorm Computer. Also eigentlich alles im Rahmen. Das Verhängnis nimmt seinen Lauf, als er im Online-Chat von Mark, der umschwärmten Sportskanone seiner Schule, für eine Frau gehalten und angebaggert wird. Johnny ist nicht schwul, echt nicht, aber irgendwie findet er Gefallen an diesem Spiel, bei dem ausnahmsweise mal er die Fäden in der Hand hält. Doch um seine neu gefundene Macht und Marks Interesse aufrechtzuerhalten, muss er sich einiges einfallen lassen. Aus dem ersten Missverständnis entspinnt sich so ein zunehmend komplizierteres Netz aus Lügen, wobei sich Johnny als virtuoser Geschichtenerzähler entpuppt – so virtuos, dass er selbst beginnt, seinen Schwindel zu glauben. Während seine Storys immer abstruser werden und sich zu einem blutigen Agententhriller steigern, schafft er es kaum noch, die virtuelle mit der realen Welt in Übereinstimmung zu bringen. Wie tragisch er sich verstrickt hat, wird deutlich, als er sein ganz eigenes, großes Finale inszeniert.

Der Nachwuchsschauspieler Leif Brönnle hat dieses Ein-Personen-Stück  von Adam Cass unter der Regie von Eva Piringer schon im Münchner Heldentheater erfolgreich aufgeführt. Umso erfreulicher war es für uns, dass  wir seine schauspielerischen Talente bei uns im Marienstift erleben durften. Es gelang ihm in hervorragender Weise, von einer Rolle in die andere zu schlüpfen und die Zuschauer in seinen Bann zu ziehen. Aus Insiderkreisen ist bekannt, dass dieses etwa einstündige Theaterstück über 30 DINA 4 Seiten Text beinhaltete.

Gerne folgte wir der Einladung zu den Isentaler Spieletage zur Schule nach St. Wolfgang zu fahren. Hardy Krüger hatte dazu wieder mit seinem Team jede Menge Spiele organisiert. Wir hatten so erst mal die Qual  der  welches Spiel wir gerne ausprobieren wollten. Wir teilten uns in verschiedenen Gruppen auf, so konnte jeder das Spiel ausprobieren, dass am Meisten interessierte. Eine Gruppe hatte ganz besonderen Spaß beim Qwirkle  spielen, eine andere beim Geschicklichkeitsspiel und wieder eine andere beim Mensch ärgere Dich nicht mit Brücken. Die Zeit verging wie im Flug und so machten wir uns gestärkt mit Kaffee und Kuchen wieder vergnügt auf den Nachhauseweg.

Hardy Krüger sei an dieser Stelle nochmals sehr herzlich gedankt, der uns sogar  ein Qwirklespiel schenkte. Somit kann unsere Spielfreude auch weiterhin nicht zu kurz kommen.

Gerne folgten wir der Einladung der Stoarösler zu ihrer Jubiläumstheateraufführung „Der Susi ihr Gspusi“.  In der Grundschule am Mühlanger führten sie das Lustspiel von Hermann Schuster  auf, das mit hörenswerten Gesangseinlagen aufgeführt wurde. Auf der großzügig gestalteten Kulisse befand sich eine Almhütte, eingebettet in die Bergwelt

Die Zuschauer konnten erleben, wie ein weiblicher Sommergast, die Susi, auf dem Almhof ihren Urlaub verbrachte und dadurch die Verhältnisse des Almhofes  gewaltig durcheinanderschüttelte. Die drei Männer, der Bauer, Schwiegersohn und Knecht, die anfangs gegen Sommergäste waren, umschwirrten diese, sehr zum Missfallen der Bäuerin, Tochter und Magd, die zu eifern begannen und auf Rache sannen. Nachdem die Männer eine Nacht im Freien verbringen mussten, tauchte zur Überraschung aller auch noch Susis Verlobter auf. Nun umgarnten die drei Frauen diesen „Preiß“ zum Missfallen ihrer Männer. Nach einer turbulenten Auseinandersetzung löste sich alles in Wohlgefallen auf und die Paare fanden wieder zueinander.

Die Laiendarsteller spielten ihre Rollen gekonnt, wofür sie mit spontanen Applaus belohnt wurden. Für uns war es ein wunderschöner, kurzweiliger Nachmittag, der leider viel zu schnell verging.

Wir danken den Stoaröslern auch an dieser Stelle für die Einladung und gratulieren zu ihrem 80-jährigen Bestehen.

 

Mitten im Leben – „Mei Lebensgefühl bayrisch gesungen“ war das Motto eines Sonntagnachmittags im Seniorenheim Marienstift. Der Sängerin und Musikerin Helga Brenninger gelang es mit ihren Liedern, die sie selbst komponierte, die Heimbewohnerinnen und Heimbewohner an ihrem Lebensgfühl teilhaben zu lassen. Mit ihren Liedern  wie: „Mitten im Leben“, „I woas ned wos i wui“, „Danke für die Freundschaft“ und viele andere, gelang es der Komponistin  mit ihrer sympathischen Stimme die Zuhörer zum Mitsingen zu animieren aber auch wieder gespannt zuzuhören. Mit den Texten ihrer teils bluesigen Musik die sie im bayrischen Dialekt sang, konnten sich viele Zuhörer identifizieren. Der Komponistin und Sängerin, die viel Lebensfreude versprühte, gelang es in kurzer Zeit sich die Herzen des Publikums zu erobern. Am Ende waren sich alle einig, dass dieser wunderschöne Nachmittag viel zu schnell zu Ende ging. Ende Januar war auf Bayern 2 zum ersten Mal in der Heimatsound Sendung  ein Lied von ihr gespielt worden. Unter www.h-brenninger.de können nicht nur Lieder von ihr angehört, sondern auch ihre erste CD erworben werden.

Farbwerkstatt lautete das Thema des letzten Treffens von Jung trifft Alt. Zahlreiche Kinder kamen in Begleitung von Mama, Oma oder Nachbarin, um gemeinsam mit den Senioren des Marienstifts fantasievoll mit Farben zu arbeiten. An vier verschiedenen Stationen wurde schöpferisch Papier gestaltet. Egal ob bei der Fadenmalerei, dem Stempeldrucken, dem Malen mit Murmeln oder an der Farbschleuder überall wurde mit Begeisterung produziert. Es entstanden  Briefumschläge, Geschenkpapier oder Farbbilder in wunderschönen Farben und Formen. Auch Einrichtungsleiterin Marion Prey ließ es sich nicht nehmen und schaute bei den großen und kleinen Künstlerinnen und Künstler vorbei um die entstandenen Werke zu bewundern. Am Ende waren sich alle einig, dass dieser kreative Nachmittag viel zu schnell vergangen ist.

Dabei sein ist alles war das Motto, als wir uns am Unsinnigen Donnerstag auf den Weg zum Hemadlenznumzug in  die Stadt aufmachten. Chauffiert vom Stadtbus der Fa. Kalb durften wir bis zum Geschehen vorfahren.  Es dauerte auch nicht lange, bis der Gaudiwurm am Marienplatz eintraf, wo wir das Verbrennen der Strohpuppe, und das Austreiben des Winters lustig mitfeierten. Viele Bekannte, gesellten sich zu uns, es wurde getanzt, geschunkelt und bei der Dorfener Narrenhymne fleißig mitgesungen. An dieser Stelle möchten wir der Dorfener Polizei ganz herzlich danken, die uns sehr zuvorkommend und hilfsbereit durch die Absperrung lotste.

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